In der Frühzeit unserer Geschichte wurden ausgefallene Zähne, sowie Zähne von Toten oder aus Tierknochen geschnitzte Exemplare mit Golddraht im Mund der Patienten befestigt. Zum Kauen waren solche Prothesen nicht geeignet, sie sollten nur optisch wirken. Ein alter und „Zahnloser“ galt wohl kaum als fähiger und agiler Führer - egal ob in Babylon, im alten Rom oder in mittelalterlicher Zeit in unseren Breiten. Gesund, kräftig und attraktiv zu wirken war immer auch eine Frage der „Zahnerscheinung“ - daran hat sich wohl bis heute wenig geändert.
Vom Berufsstand der „Bader und Zahnbrecher“ in früheren Zeiten, bis zur modernen Zahntechnik allerdings war ein weiter Weg anzutreten - an dem hat sich natürlich alles geändert. Über antike Schnitzkunst zur Metallverarbeitung, die Entwicklung von halb- und vollsynthetischen Kunststoffen, keramischen und High-Tech Werkstoffen bis zur Implantologie um fehlende Zähne zu ersetzen. Heutzutage bleiben fast keine Probleme ohne passende Lösung - leistbar für den Normalverbraucher, ohne grosse Schmerzentwicklung und in jeweils angemessener Zeit kann der Patient heutzutage auf Abhilfe hoffen.
Unsere Arbeit erfordert auch im Zeitalter der Computertechnologie immer noch feinfühligste Handarbeit, langjährige Erfahrung, Wissen und Geschick, das sich nicht mal eben im Schnellsiedeverfahren erlernen lässt. Ein „Beruf“ also, und nicht nur ein „ Job“. So wird alles was wir für den Patienten tun, ab dem ersten Arbeitsschritt in reiner Handarbeit -wenn auch feinmechanisch und unter dem Mikroskop- gefertigt. Jeder Mensch ist so individuell und jede zahntechnische Arbeit so einzigartig, dass Fertigteile hier vollkommen unzureichend wären.
07washington ..........................George Washington`s geschnitzte Prothese.
04roem-phoenizisch
...................... phönizischer Zahnersatz.